Panik entsteht nicht aus dem Nichts. Sie ist kein Zufall, kein Fehler und ganz sicher keine Schwäche. Auch wenn sie sich genauso anfühlen kann. In Wahrheit ist Panik ein Signal – ein Bote deines Körpers, der versucht, dich auf etwas Wesentliches aufmerksam zu machen.
Wenn eine Panikattacke auftritt, hat dein Nervensystem einen inneren Notfallknopf gedrückt, um dich zu schützen. Der Körper reagiert blitzschnell auf eine empfundene Überforderung – selbst dann, wenn diese nicht mehr bewusst wahrgenommen wird. Panik ist deshalb selten eine Reaktion auf den einen Moment. Fast immer ist es das Ergebnis einer längeren Vorgeschichte.
Oft liegen dauerhafte Anspannung, emotionaler Druck, fehlende Sicherheit oder ein chronischer Energiemangel zugrunde. Gefühle werden zurückgehalten, Grenzen übergangen, Bedürfnisse ignoriert. Der Körper läuft über lange Zeit im Sparmodus, hält durch, funktioniert – bis es irgendwann nicht mehr geht. Die Botschaft: „So wie bisher geht es nicht weiter.“
Das Geschenk liegt in der Wunde!
Wenn du beginnst, Panik als Information zu betrachten, verändert sich etwas Grundlegendes. Der Blick weitet sich. Angst wird verständlicher. Ohnmacht bekommt einen Kontext. Und aus diesem Verstehen kann Orientierung entstehen. Schritt für Schritt kehrt Vertrauen zurück – in deinen Körper, in seine Signale und letztlich in dich selbst. Panik will dich nicht kontrollieren. Sie will dich zurück in Verbindung bringen.
Ich unterstütze dich in meinen Workshops gerne dabei.

