Viele Menschen nennen alles „Panik“. Dabei verwechseln sie eine Panikattacke mit einem anhaltenden Angstzustand – und deuten ihr Erleben dadurch oft falsch. Ich möchte es so einfach wie möglich beschreiben.
Der Unterschied ist entscheidend. Nicht theoretisch, körperlich!
Eine Panikattacke ist eine akute Stressreaktion des autonomen Nervensystems. Der Körper schaltet blitzartig in Alarm: Herzfrequenz, Atmung, Muskelspannung, Adrenalin – alles fährt hoch. Diese Reaktion entsteht nicht im Kopf, sie entsteht im Körper.
Ein Angstzustand dagegen wirkt langsamer und länger. Er ist häufig mit Grübeln, Anspannung und dauerhafter innerer Unsicherheit verbunden – weniger explosionsartig, dafür chronischer. Was dabei oft übersehen wird, ist die Rolle der Zellgesundheit. Zellen brauchen Energie, Sauerstoff und stabile Stoffwechselprozesse. Ist der Körper dauerhaft unter Stress, entzündet, überlastet oder energetisch unterversorgt, reagiert das Nervensystem schneller und empfindlicher.
Bei Panik zeigt sich das oft in einer niedrigen Stress-Toleranz: Der Körper kippt rasch in Alarm, weil seine Reserve gering ist.
Bei Angst entsteht eher ein dauerhafter Erregungszustand – Zellen bleiben im „Dauerstress“, Regeneration bleibt aus.
Beides ist kein persönliches Versagen. Es ist Biologie.
Wie oft ist dein Körper im Angst- oder Panikmodus?

